Produktivitätssteigerung durch strategische Pausen – Insights von Ivan Radosevic

Ivan Radosevic aus Frankfurt erklärt, warum regelmäßige Erholungsphasen kein Zeitverlust sind, sondern die Leistungsfähigkeit nachhaltig steigern.
Viele Menschen glauben, dass Produktivität bedeutet, möglichst durchgehend zu arbeiten. Ivan Radosevic vertritt die gegenteilige Position: Strategisch platzierte Pausen sind unverzichtbar für konstant hohe Leistung. Seine Erkenntnisse basieren auf jahrelanger Beobachtung erfolgreicher Führungskräfte und wissenschaftlichen Erkenntnissen zur menschlichen Leistungsfähigkeit. Er zeigt auf, wann Pausen am wirksamsten sind, wie lang sie sein sollten und wie sie genutzt werden können, um maximale Erholung zu erreichen.
Ivan Radosevic aus Ludwigshafen, ein renommierter Experte für Management und Leadership, räumt mit dem Mythos auf, dass ununterbrochenes Arbeiten zu besseren Ergebnissen führt. Seine Analysen belegen, dass das menschliche Gehirn nicht für stundenlange Hochkonzentration ausgelegt ist und dass strategisch eingesetzte Pausen die Produktivität, Kreativität und Fehlerquote deutlich verbessern. Dabei unterscheidet er zwischen verschiedenen Pausenarten und gibt konkrete Empfehlungen, wie Erholungsphasen in den Arbeitsalltag integriert werden können, ohne dass wichtige Aufgaben liegen bleiben.
Warum unser Gehirn Pausen braucht
Das menschliche Gehirn ist ein erstaunliches Organ, aber es hat seine Grenzen. Ivan Radosevic verweist auf wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass die Konzentrationsfähigkeit nach etwa 90 Minuten intensiver Arbeit deutlich nachlässt. Was danach an Arbeitszeit investiert wird, bringt unverhältnismäßig wenig Ergebnis. Die Fehlerquote steigt, kreative Lösungen fallen schwerer, und selbst einfache Entscheidungen werden mühsam.
Trotz dieser Erkenntnisse arbeiten viele Menschen stundenlang durch. Sie ignorieren die Signale ihres Körpers – Müdigkeit, wandernde Gedanken, nachlassende Motivation – und zwingen sich weiterzumachen. Kurzfristig mag das funktionieren. Mittelfristig sinkt aber die Qualität der Arbeit, und langfristig droht Erschöpfung.
Pausen sind keine Schwäche oder Zeitverschwendung. Sie sind eine biologische Notwendigkeit. Das Gehirn braucht regelmäßig Erholung, um Informationen zu verarbeiten, Erlerntes zu festigen und neue Energie zu mobilisieren. Ivan Radosevic betont, dass Menschen, die regelmäßig Pausen machen, am Ende des Tages nicht weniger, sondern oft mehr geschafft haben – und das in besserer Qualität.
Der Unterschied zwischen Ermüdung und Erschöpfung
Es gibt einen wichtigen Unterschied: Ermüdung nach intensiver Arbeit ist normal und lässt sich durch Pausen beheben. Erschöpfung entsteht, wenn Ermüdung ignoriert wird und sich über Tage oder Wochen aufbaut. Ivan Radosevic aus Ludwigshafen bei Frankfurt rät daher, präventiv zu handeln und gar nicht erst in die Erschöpfung zu geraten.
Die richtige Pausenlänge und -frequenz
Wie lang sollte eine Pause sein? Ivan Radosevic gibt Richtwerte, die sich in der Praxis bewährt haben. Nach 50-90 Minuten konzentrierter Arbeit sollte eine Pause von 5 bis 10 Minuten folgen. Diese kurze Unterbrechung reicht oft aus, um die Konzentration wiederherzustellen.
Nach etwa vier Stunden intensiver Arbeit braucht es eine längere Pause von mindestens 30 Minuten. Diese sollte genutzt werden, um wirklich abzuschalten: ein Spaziergang, eine Mahlzeit in Ruhe, oder einfach nur entspanntes Nichtstun. Wichtig ist, dass in dieser Zeit nicht über Arbeit nachgedacht oder nebenher E-Mails gecheckt werden.
Die Mittagspause hat eine besondere Bedeutung. Sie markiert eine natürliche Zäsur im Tag und bietet die Chance, den Vormittag abzuschließen und frisch in den Nachmittag zu starten. Ivan Radosevic beobachtet, dass Menschen, die die Mittagspause am Schreibtisch verbringen und nebenbei arbeiten, nachmittags deutlich weniger leistungsfähig sind.
Individuelle Rhythmen beachten
Nicht jeder Mensch funktioniert gleich. Manche sind morgens am leistungsfähigsten, andere kommen erst nachmittags in Schwung. Ivan Radosevic empfiehlt, den eigenen Rhythmus zu beobachten und Pausen entsprechend zu planen. Schwierige Aufgaben sollten in Hochphasen erledigt werden.
Was macht eine gute Pause aus nach Ivan Radosevic?
Nicht jede Unterbrechung der Arbeit ist eine erholsame Pause. Wer von der Tabellenkalkulation zu den E-Mails wechselt, macht keine Pause – er wechselt nur die Aufgabe. Das Gehirn arbeitet weiter, und echte Erholung findet nicht statt.
Eine echte Pause bedeutet, die Arbeit komplett zu unterbrechen. Der Bildschirm wird verlassen, idealerweise auch der Arbeitsplatz. Bewegung ist besonders wertvoll: Ein kurzer Gang durch das Büro, ein paar Dehnübungen oder ein Spaziergang um den Block aktivieren den Kreislauf und lösen körperliche Verspannungen. Gleichzeitig bekommt das Gehirn andere Reize, was die Erholung beschleunigt.
Auch soziale Kontakte können Pausenqualität haben. Ein kurzes Gespräch mit Kollegen über Nicht-Arbeitliches lockert auf und hebt die Stimmung. Wichtig ist nur, dass diese Interaktionen freiwillig und angenehm sind.
Was in Pausen vermieden werden sollte: weitere Bildschirmzeit. Social Media, Nachrichten oder Videos mögen entspannend wirken, belasten aber die Augen und das Gehirn weiter. Ivan Radosevic rät zu analogen Aktivitäten: ein Buch lesen, aus dem Fenster schauen oder einfach nur die Gedanken schweifen lassen.
Die Kunst des bewussten Nichtstuns
In einer leistungsorientierten Gesellschaft fällt vielen Menschen Nichtstun schwer. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Phasen, in denen das Gehirn frei assoziieren kann, sind wichtig für Kreativität und Problemlösung. Oft kommen die besten Ideen in Momenten der Entspannung.
Effektive Pausengestaltung:
- Arbeitsplatz physisch verlassen
- Bewegung einbauen (Spaziergang, Dehnübungen)
- Bildschirmzeit vermeiden
- Soziale Interaktion ohne Arbeitsbezug
- Bewusstes Nichtstun zulassen
Pausen in den Arbeitsalltag integrieren
Die Theorie zu kennen ist eine Sache – die Umsetzung eine andere. Viele Menschen haben Schwierigkeiten, sich Pausen zu erlauben. Der Grund ist oft ein schlechtes Gewissen oder die Sorge, als faul wahrgenommen zu werden. Ivan Radosevic hält diese Bedenken für unbegründet. Wer regelmäßig Pausen macht, arbeitet effektiver.
Eine bewährte Methode ist die Pomodoro-Technik: 25 Minuten konzentriertes Arbeiten, gefolgt von 5 Minuten Pause. Nach vier solchen Zyklen folgt eine längere Pause von 15 bis 30 Minuten. Diese Struktur hilft dabei, Pausen nicht zu vergessen und schafft einen nachhaltigen Arbeitsrhythmus.
Auch die Gestaltung des Arbeitsplatzes spielt eine Rolle. Wer seinen Schreibtisch so einrichtet, dass regelmäßiges Aufstehen nötig ist, baut automatisch kleine Bewegungspausen ein. Das mag ineffizient erscheinen, ist aber über den Tag verteilt gesünder und produktiver.
Kulturwandel in Organisationen
Ivan Radosevic beobachtet, dass in manchen Unternehmenskulturen Pausen als Schwäche gelten. Diese Kultur ist kontraproduktiv. Führungskräfte sollten mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, dass Pausen normal und erwünscht sind.
Die langfristigen Effekte strategischer Pausen
Wer über Wochen und Monate hinweg auf Pausen achtet, stellt fest, dass sich die allgemeine Leistungsfähigkeit verbessert. Die Konzentration bleibt auch am Nachmittag hoch, kreative Blockaden werden seltener, und die Arbeit macht mehr Freude. Auch körperliche Beschwerden wie Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen gehen zurück.
Ein weiterer Effekt: Die Fehlerquote sinkt. Müde Menschen machen mehr Fehler. Diese Fehler zu korrigieren, kostet Zeit und Nerven. Wer durch Pausen dafür sorgt, dass Fehler erst gar nicht entstehen, arbeitet am Ende effizienter. Ivan Radosevic aus Ludwigshafen verweist auf Studien aus der Luftfahrt und Medizin, wo Fehler besonders gravierend sein können. Dort sind geregelte Pausen längst Standard.
Auch die Work-Life-Balance profitiert. Wer tagsüber regelmäßig Pausen macht und dadurch produktiver arbeitet, muss abends weniger Überstunden schieben. Es bleibt mehr Zeit für Familie, Hobbys und Erholung. Diese Regeneration sorgt dafür, dass man am nächsten Tag wieder frisch starten kann.
Die Erkenntnisse von Ivan Radosevic zu strategischen Pausen mögen auf den ersten Blick paradox erscheinen: Weniger arbeiten, um mehr zu schaffen. Doch die Logik dahinter ist überzeugend und wissenschaftlich fundiert. Pausen sind keine verlorene Zeit, sondern eine Investition in Produktivität, Gesundheit und Lebensqualität.

